Streik nach Verhandlungsergebnis beendet

Der Streik in der Tarifrunde ist beendet. Bei den Tarifverhandlungen Tageszeitungsjournalisten wurde folgendes  Verhandlungsergebnis erzielt:

  • 1,5% Gehalts- und Honorarerhöhung ab 1.6.2016 (5 Nullmonate)
  • 1,6% Gehalts- und Honorarerhöhung ab 1.8.2017 (weitere 2 Nullmonate)
  • Laufzeit 24 Monate (bis 31.12.2017)
  • Keine Deckelung bei journalistischen Pauschalen (in Abgrenzung z.B. von Reisekostenpauschalen)
  • Kein „Sonderopfer“ für die Wiedereinbeziehung von Schleswig-Holstein/Niedersachsen/Mecklenburg-Vorpommern
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Schwabo-Redakteure streiken in Ulm

Ulm_02Vor der  5. Runde in den Gehaltstarifverhandlungen für die Redakteur/innen an Tageszeitungen am Mittwoch, 29. Juni, in Berlin sind die Redaktionen von zahlreichen  Tageszeitungen aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen heute, 28. Juni, erneut in den Streik getreten. Die Mehrzahl der Streikenden  nahm an einer Großkundgebung auf dem Ulmer Marktplatz teil, wo sich rund 500 Berufskollegen trafen. Darunter auch Redakteure der Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft.

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Streik mit 300 Redakteuren in Stuttgart

IMG-20160614-WA0006Rund 300 Journalisten und zum Teil auch Verlagsangestellte haben am Dienstag, 14. Juni, in der Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen der laufenden Gehaltsstarifrunde gestreikt. Auch knapp 35 Mitarbeiter der Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft  beteiligten sich an diesem Streik.
Die Redakteure von Tageszeitungen aus Baden-Württemberg trafen sich zunächst im Willi-Bleicher-Haus. Später zogen sie zu einer Aktion auf den Schlossplatz.

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Video zum Streik

Kleiner Hinweis: Auf der Seite sverdimh.de gibt es ein kurzes Video zum Streik von gestern. Zu finden ist es hier (klick)

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Streik in Stuttgart

Streik_1Mit knapp 40 Mitarbeitern haben sich Beschäftige der Schwarzwäder Bote Redaktionsgesellschaft am heutigen Dienstag in Stuttgart an einem Streik in Zusammenhang mit den laufenden Gehaltstarifverhandlungen  beteiligt. Insgesamt trafen sich rund 150 Streikende in der Landeshauptstadt.

Zum Stand der Verhandlungen veröffentlichte verdi folgende Mitteilung:

dju-Tarifinfo: Verhandlungen abgebrochen

BDZV bietet zwei Prozent nach vier Nullmonaten für eine Laufzeit von 24
Monaten
Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, dem DJV und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für die über 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und – journalisten sind am 19. April 2016 nach der dritten Runde ergebnislos abgebrochen worden. Die Verhandlungen waren von ersten Streiks und Aktionen in Baden- Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern begleitet worden.

BDZV-Angebot ungenügend

Als „ungenügend“ bezeichnete der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke ein BDZV-Angebot, das eine Gehaltserhöhung von zwei Prozent ab 1. Mai 2016, also nach vier Leermonaten, für eine Gesamtlaufzeit von 24 Monaten vorsah: „Die Kolleginnen und Kollegen in den Tageszeitungsredaktionen haben mit ihren ersten Streikaktionen deutlich gemacht, dass sie sich nicht abspeisen lassen wollen.“

Fünf Prozent mehr ist fair

Die dju in ver.di fordert für angestellte Redakteurinnen und Redakteure wie freie Journalistinnen und Journalisten fünf Prozent mehr Geld und für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger eine Gehaltserhöhung um mindestens 200 Euro.

Der Druck in den Redaktionen steigt

Es gibt Nachholbedarf in den Redaktionen, in denen der Druck immer weiter steigt, weil rund um die Uhr Texte produziert und über diverse Vertriebswege veröffentlicht werden. Die Reallohnentwicklung der Branche bleibt dagegen seit Jahren weit hinter der Gesamtwirtschaft zurück und liegt zudem unterhalb der Inflation. „Der BDZV ist in der Verantwortung, diesen Abstand auszugleichen, auch um die Attraktivität des Berufs zu erhalten“, sagte Werneke.

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Nach langer Pause wieder Streik

Nach langer Pause ist heute mal wieder der Streikbote aktiv – weil auch einige Mitarbeiter heute wieder aktiv werden und streiken. Worum geht es? Schlicht ums Geld. Dass dies aber gar nicht so schlicht ist und einen lange Jahre andauernden Reallohnverlust zumindest mal ein bisschen ausgleichen soll, werden wir später genauer aufzeigen. Gestreikt wird heute in Stuttgart.

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Neue Homepage sverdimh.de online

Homepage sverdimh.deNach knapp einem Jahr Sendepause (was ja eher positiv für diese Seite ist), wollen wir heute auf eine neue Homepage aufmerksam machen: sverdimh.de. Diese ist ziemlich nahe am Thema, denn es geht um die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), ein Konzern, zu dem auch der Schwarzwälder Bote gehört. So beschäftigte sich jüngt ein Beitrag mit der Schließung der Schwabo-Redaktionen in Donaueschingen und Blumberg.

Generell kann man sagen: Die Medien- und auch speziell die Zeitungsbranche wird zunehmend von Konzernen beherrscht. Es gibt nur noch selten die kleine Lokalzeitung, die von einem Verleger geführt wird. Konzerne bündeln Macht, ihre Strukturen sind schwer durchschaubar und ihre Informationspolitik ist – entgegen dem, was sie für ihre Produkte ausloben – jedoch bestenfalls zurückhaltend. Dabei haben ihre Entscheidungen großen Einfluss auf die Mitarbeiter und teilweise auch auf die Öffentlichkeit und Pressevielfalt.

Die Seite sverdimh.de möchte zumindest versuchen, Transparenz in Strukturen und Entscheidungen des zweitgrößten Zeitungskonzerns, der Südwestdeutschen Medienholding (swmh), zu bringen. Die Beiträge hier entstehen aus dem Blickwinkel der Gewerkschaft (namentlich verdi) und den Mitarbeitern in der swmh.

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Videos vom Streik

Im Nachklang zum jüngsten Streik haben wir hier noch zwei Videos von fluegel.tv

 

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Breite Solidarität im Schwaboland

Besuch bei der Schwabo-Redaktion in Rottweil. Fotos: Holbein

Besuch hatten die Redakteure des Schwarzwälder Boten am Mittwoch, als sie als Begleitmusik zu den gleichzeitig laufenden Tarifverhandlungen für faire Gehälter und gute Arbeitsbedingungen solidarisch mitstreikten: Rund 200 Journalisten – darunter Kollegen der Stuttgarter Zeitung, der Stuttgarter Nachrichten, der Ludwigsburger Kreiszeitung und des Schwäbischen Tagblatts – versammelten sich nach einem Zug vor die Redaktionsräume des Schwarzwälder Boten in Rottweil in der Fußgängerzone unterhalb des Schwarzen Tors zu einer Kundgebung, um gemeinsam mit den aus Stuttgart mit angereisten Druckern und Mitarbeitern der Druckvorstufe für eine gerechte Bezahlung zu kämpfen.

Thomas Ducks und Christoph Holbein vom Schwarzwälder Boten freuten sich über so viel Solidarität und versicherten, dass der Schwarzwälder Bote weiter dran bleiben und seinen Beitrag zu den Streikaktionen leisten werde. „Wir brauchen Tarifverträge“, rief Ducks den Versammelten zu. Um faire Löhne angesichts der immer noch üppigen Renditen in den Verlagen ging es auch anschließend bei einer weiteren Kundgebung, zu der die Streikenden vor das Verlagsgebäude des Schwarzwälder Boten in Oberndorf weiter reisten. Dabei erinnerte Ducks auch an die Nichttarifierten, die nicht vergessen werden dürften: „Ich wünsche mir eine Tarifbewegung, die das Ziel verfolgt, auch die Jungen in die Tarifbindung zu bekommen.“ Die Arbeit der Journalisten sei umfangreicher, komplizierter und belastender geworden. Für die dafür notwendige hohe Qualifikation und die erbrachte Leistung „wollen wir anständig bezahlt werden“.

Grüße aus Stuttgart überbrachte Andreas Denner von den Stuttgarter Nachrichten. Er und die Streikenden waren sich darin einig, sollte es keine guten Ergebnisse in den Verhandlungen geben, mit dem Streik weiterzumachen, wenn nötig unbefristet und dann auch, wenn es sein müsse, für einen regionalen Abschluss.

Vor dem Verlagsgebäude in Oberndorf

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Wir zeigen Solidarität

Nicht originell, aber eben eine typische Situation: Streiken vor dem Pressehaus

Nicht originell, aber eben eine typische Situation: Streiken vor dem Pressehaus

Heute sind die Redakteure der Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft wieder zu einem Solidaritätsstreik aufgerufen. Die Fahrt führt erneut zum Konzernstandort nach Stuttgart.

Update 20.30 Uhr
Die Redakteure des Schwabos sind mit einem Bus nach Stuttgart gefahren, um die dortigen Kollegen aus dem Konzern (Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten) im Kampf für eine Gehaltserhöhung (nach mehr als zehn Jahren Reallohnverlust) und gegen Verschlechterungen im Manteltarifvetrag zu unterstützen. Rund 200 Redakteure aus dem Konzern und weiteren Verlagen aus Baden-Württemberg streikten gemeinsam. Anlass war eine Versammlung mehrerer Verleger in Pressehaus.

Die Streikbereitschaft war beim Schwabo mit knapp 35 Redakteuren unverändert groß, wenngleich Urlaub, freie Tage und Krankheit wiederrum eine Anreise aller Streikwilligen unterband.

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