100-prozentige Zustimmung zum Tarifergebnis

Abstimmung über das Verhandlungsergebnis

Bei der Urabstimmung am Dienstag haben 100 Prozent der Wähler von verdi und DJV  für die Annahme der Tarifergebnisse gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,8 Prozent. Die Erklärungsfrist für beide Seiten (Arbeitgeber und Gewerkschaften) endet am 31. Januar.

Hier noch die verdi-Pressemitteilung zur Rückabstimmung: Download

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Urabstimmung am 24. Januar

Die betriebliche Tarifkommission hat in ihrer Sitzung am Mittwochabend dem Ergebnis der Tarifverhandlungen beim Grafikbote, der Medienvermarktung sowie der Redaktionsgesellschaft zugestimmt. Entscheidend ist jedoch noch das Votum der Mitglieder. Die sind am Dienstag, 24. Januar, zur Abstimmung aufgerufen. Das Wahllokal, das Alte Rathaus in Oberndorf, hat zur Abstimmung von 12 bis 14 sowie von 17 bis 21 Uhr geöffnet.

Hier gibt es noch das Flugblatt zur Rückabstimmung:Download

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Sozialplan für Grafikbote unterzeichnet

Der Betriebsrat des Grafikboten

Der Betriebsrat des Grafikboten hat am Freitag folgende Information an die Mitarbeiter herausgegeben:
Nach mehreren Verhandlungsrunden ist am heutigen Freitag, dem 13. 1.2012, der Interessenausgleich und Sozialplan zwischen den Betriebsparteien unterzeichnet worden.
Details aus den Regelungen des Interessenausgleichs und Sozialplans wird der Betriebsrat am kommenden Dienstag, dem 17. Januar 2012 bei der Betriebsversammlung bekannt geben und erläutern.
Vor dem Hintergrund der schlechten Nachricht der Schließung des Grafik-Boten zum 30.6. 2012 ist der Betriebsrat mit dem verhandelten Ergebnis zufrieden. So konnte neben ordentlichen Abfindungsregelungen für insgesamt 35 zu kündigende Beschäftigte auch erreicht werden, dass 21 Beschäftigte Arbeitsplatzangebote in anderen Unternehmen des Schwarzwälder Boten erhalten.

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Der Kampf hat sich gelohnt

Nach nicht weniger als 96 Tagen Streik und nahezu einem Jahr seit der Ankündigung der Tarifflucht sind wir am Ziel angelangt: Wiederherstellung der Tarifbindung bei den ausgegliederten Töchtern Grafikbote, Medienvermarktung Südwest und Redaktionsgesellschaft.

Wir haben etwas erreicht, was viele Zweifler und Bedenkenträger im Schwarzwälder Bote für vollkommen unmöglich gehalten haben. Damit haben wir gezeigt, dass nichts so sein oder bleiben muss, wie es von der anderen Seite vorgegeben wird.

Wir haben das geschafft, weil wir unbeirrt über Monate hinweg mit Mut, Intelligenz, Charisma und Durchhaltevermögen gemeinsam an einem Strang in eine Richtung gezogen haben – in die richtige.

Wir haben gezeigt, wie stark Arbeitnehmer tatsächlich sein können, wenn sie gemeinsam vorgehen und ihre Ängste überwinden. Es lohnt sich also doch, für die eigenen Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Diese Erkenntnis des Streiks ist ein Ergebnis des „historischen“ Arbeitskampfes im Schwarzwald, die bleiben wird und die Ansporn für jene sein soll, die sich nicht aktiv an dieser Tarifauseinandersetzung beteiligt haben.

Alle Arbeitnehmer gehen gestärkt aus dieser Tarifauseinandersetzung hervor. Sowohl beim Schwarzwälder Bote in Oberndorf als auch in den Konzern der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) haben die streikenden Kolleginnen und Kollegen das Signal ausgesandt, nicht mehr alles widerspruchslos hinzunehmen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei all denjenigen bedanken, die mit uns in den vergangenen Monaten diesen schwierigen Weg gegangen sind. Den Kolleginnen und Kollegen, die gestreikt haben, gebührt unser Dank und der allergrößte Respekt.

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Tarifbindung erreicht

Am dritten Verhandlungstag wurde sowohl für die Medienvermarktung als auch für die Redaktionsgesellschaft eine Tarifeinigung erzielt. Es handelt sich dabei jeweils um Anerkennungstarifverträge mit gewissen Einschränkungen was den Eintritt neuer Mitarbeiter nach festgelegten Fristen anbelangt. Die Details sind für beide Gesellschaften in angehängter pdf nachzulesen: Download

Leni Breymaier, ver.di-Landesbezirksleiterin: „Die Kolleginnen und Kollegen beim Schwarzwälder Boten haben mit ihrem monatelangen Arbeitskampf ein klares Signal gegeben: Gegen Tarifflucht muss und kann man sich erfolgreich stemmen. Die Geschäftsleitungen des Konzerns werden sich Auslagerungen von Unternehmen und Verschlechterungen der Beschäftigungsbedingungen künftig zwei Mal überlegen. Das Beispiel Oberndorf macht Mut auch in der Südwestdeutschen Medienholding.“

Ergänzend die Pressemitteilung von verdi zum gestrigen Abschluss beim Schwarzwälder Boten: Download

Hier noch ein Beitrag des SWR4 von heute:

 

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Dritte Verhandlungsrunde und Streikversammlung

Am Dienstag, 20. Dezember, steht die dritte Verhandlungsrunde sowohl für die Medienvermarktung als auch die Redaktionsgesellschaft an. Es ist geplant, die Mitarbeiter am gleichen Tag noch in einer Streikversammlung über den aktuellen Stand und die etwaigen nächsten Schritte zu informieren. Vorgesehen ist die Versammlung im Alten Rathaus ab 20.30 Uhr.

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Ergebnis der zweiten Verhandlungsrunde

Am Donnerstag, 8. Dezember, hat die zweite Runde in den Tarifverhandlungen für die Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft sowie die Medienvermarktung Südwest stattgefunden. An dieser Stelle gibt es wieder das schriftlich fixierte Ergebnis als pdf: Download

Nächster Verhandlungstermin ist der 20. Dezember. Der Streik bleibt vorerst weiter ausgesetzt.

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Tarifvertrag für den Grafikboten

Bei aller Trauer angesichts der angekündigten Schließung des Grafikboten gibt es für die dortigen Kollegen auch gute Nachrichten: Es liegt ein Anerkennungstarifvertrag vor, den die Arbeitgeberseite bereits unterschrieben hat. Das bedeutet, dass für die verdi-Mitglieder der aktuelle Tarifvertrag Anwendung findet (inklusive der in der Branche ausgehandelten Einmalzahlung). Und das rückwirkend zum 1. Dezember 2011.
Für die Mitarbeiter, die ebenfalls 96 Tage gestreikt haben, ist dies also ein großer Erfolg – mit bitterem Beigeschmack.

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Ergebnis der ersten Verhandlungsrunde

In einer Streikversammlung am heutigen Montagnachmittag/abend wurden die Ergebnisse der ersten Runde der Tarifverhandlungen bekanntgegeben. Nachzulesen für Medienvermarktung und Redaktionsgesellschaft in folgender pdf-Datei: Download Darin enthalten sind die Vorstellungen und Ziele der beiden Parteien.

Zu Gast in der Versammlung war der Bundesvorstand des DJV, der heute seine konstituierende Sitzung in Oberndorf abgehalten hat. Die DJV-Vertreter ermunterten die Streikenden, weiter für ihre Ziele zu kämpfen. Dieser Konflikt sei wichtig für die ganze Branche. Weitere Infos dazu auf der DJV-Homepage (klick)

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Ein Wort an unsere Unterstützer

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

heute ist unser – vorerst – letzter Streiktag – der 96. Am heutigen Montag und am kommenden Donnerstag werden erstmals Tarifverhandlungen geführt. Wir hoffen, dass am Ende dieser sicherlich schwierigen Verhandlungen die Wiederherstellung der Tarifbindung steht. Dafür waren wir ab dem 20. Mai angetreten.

96 Tage Streik. Dass ist ein unglaublich langer Zeitraum. Streiken ist anstrengend; es raubt Kräfte, zehrt an den Nerven und geht auch ins Geld. Wer streikt, hat weniger im Portemonnai. Deshalb haben wir Streikenden vor einigen Wochen einen privaten Hilfsfonds ins Leben gerufen. Was zunächst als ein Zeichen der Solidarität unter uns Streikenden selbst gedacht war, hat schnell größere Kreise gezogen: Gewerkschaften, Kolleginnen/Kollegen anderer Zeitungen in Baden-Württemberg, aber auch Privatpersonen aus nah und fern haben uns beschenkt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle mit einem herzlichen “Vergelt´s Gott” bedanken. Ihr habt uns geholfen, unseren Widerstand aufrecht zu erhalten. Das vergessen wir nicht.

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